Painted Desert (2026)

ca 100x128cm. Acrylfarben auf Lehmputz.

Der Ausgangspunkt dieses Bildes ist ein massiver, mit Sackleinen bespannter Holzrahmen. Dieser wurde mit Lehmputz bestrichen. Die Oberfläche ist nicht 100% ebenmäßig. Diesen Teil habe ich nicht selbst hergestellt, sondern auf dem „Dachboden“ gefunden. Es sollte wohl einmal durch seine Unregelmäßigkeit alleine als „minimalistisches“ Werk wirken, was es aber nicht tat. Auf dieser Grundlage habe ich in den Putz mit einem elektrischen Werkzeug „Wege“ hinein gefräst, teilweise auch Adern ähnliche Strukturen. Diese Wege begrenzen mehr oder weniger große Flächen. Es könnten ähnlich wie bei einer Landkarte Flächen unterschiedlicher Art (Seen, Gebirge, Wald) sein oder auch Felder, Siedlungsgebiete, Salinen oder etwas anderes sein. Der Titel des Bildes verweis aber auf eine Wüstenlandschaft. Es gibt nur wenige Wege durch die karge Landschaft. Durch bunte Farben, die aber immer nahe an mineralischen Farbpigmenten bleiben, wird die Wüste zur bunten Landschaft, der Painted Desert. Es ist ein Idealbild, schließlich führt der Klimawandel eher zu mehr Versteppung als zu „blühenden Landschaften“

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